Sturmgeschütz III Ausf.G

Stug III Ausf.G



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Das Modell stellt ein Fahrzeug der Panzerjägerabteilung 102 der 102. Infantriedivision im December 1943 dar.

Das Sturmgeschütz entstand 1935 aus der Forderung heraus der Infantrie ein mobiles Geschütz zu geben um die Infantrie bei ihren Angriff direkt zu unterstützen. Dabei sollte das Fahrzeug der Besatzung maximalen Schutz gewährleisten. Als Basis Fahrzeug wählte man den Panzer III, in den man die 7,5 cm L/24 Kanone des Panzer IV einbaute. Die Kanone war mit einen geringen Seitenrichthub direkt in den Aufbau eingebaut. Auf einen Turm verzichtete man, weil der für den geforderten Einsatzspektrum nicht nötig war. Das Sturmgeschütz sollte in erste Linie nur zur Bekämpfung von feindlichen Stellungen und Bunkeranlagen eingesetzt werden.
Die ersten Serienfahrzeuge wurden auf der Basis des Panzer III Ausf.F aufgebaut. Die erste Ausführung, Ausf. A wurde von Alkett von Januar bis Mai 1940 mit einer Stückzahl von 30 fertig gestellt. Diese wurden zugleich im Frankreichfeldzug 1940 erfolgreich eingesetzt. Die 50 mm starke Frontpanzerung machte Fahrzeuge fast unverwundbar zu diesem Zeitpunkt des Krieges. Der Panzer III Ausf.F zum Vergleich hatte nur 30 mm Frontpanzerung.
Die Ausf.G ist die mit über 7700 gebauten Einheiten im Zeitraum von 1942 bis 1945 die am meisten und am längsten gebaute Ausführung des StuG III.
Dabei erhielt das Sturmgeschütz einen neuen Aufbau, der leicht durch die neu hinzu gekommende Kommandantenkuppel zu erkennen ist. Durch mehrere Hersteller und Verbesserungen kam es zu ständigen Detailveränderungen, wie z.B. der Ersatz der Kastenblende durch die sogannte Saukopfblende. Einbau eines koaxilen MGs in der Blende, ein ferngesteuertes MG auf dem Dach und das Anbringen von Schürzen, um einige zu nennen. Diese Änderungen sorgten dafür dass das Sturmgeschütz auch weiterhin in seiner neuen Rolle als Panzerjäger und Ersatzpanzer erfolgreich eingesetzt werden konnte.

Bei dem Modell handelt es sich um das neue 1:48 Modell von Tamiya. Es stellt die mittlere Ausführung der Ausf. G dar.Dabei ist zu beachten, das die meisten Fahrzeuge schon über eine Zimmeritbeschichtung verfügten. Mein Vorbildfahrzeug glücklicherweise nicht. Es ist ein sehr guter Bausatz, der trotz einiger Vereinfachungen ein gutes Modell abliefert. Diesmal verwendete ich den passenden Ätzteilsatz von Hauler. Diese zwar komplexer als der von Lion Roar, bleibt allerdings überschaubar.

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